Tai Ji Quan

Tai Ji Quan ist Kampfkunst, keine Heilgymnastik; aber es baut – wie alle traditionellen chinesischen Kampfkünste – auf den Übungen des Qi Gong auf.

Die Bewegungen sind langsam und fließend, um exakte Bewegungsabläufe zu trainieren. Fortgeschrittene lernen dann das Bündeln innerer und äußerer Kraft in der Anwendung des Fa Jin, des explosionsartigen Kraftstoßes, der typisch ist für die sogenannten inneren Kampfkünste.

Der Stil der Chen-Familie, den wir in unserem Zentrum unterrichten, ist der älteste und ursprünglichste der Familienstile des Tai Ji Quan.

Und weil Tai Ji Quan Kampfkunst ist, gibt es natürlich auch eine spezielle Zweikampfform, das Tui Shou oder auch “stoßende Hände” genannt. Diese Form des Vollkontakt-Zweikampfs arbeitet mit der Kraft des Gegners, indem sie Angriffe dieser stoßenden Hände oder auch anderer Körperteile weich aufnimmt, auspendelt oder umleitet, um sie gegen den Angreifer zu richten.

So entwickelt sich aus einer anfänglich langsamen und harmonischen Partnerarbeit rasch eine schnelle Kampffolge mit dem Ziel, den Gegner zu Boden zu bringen oder sogar von der Matte zu stoßen.

Unser Tai Ji Training leiten wir immer durch Übungen und Meditationen aus dem Qi Gong ein und starten dann nach einer gemeinsamen Tasse Tee.

Unsere Trainer*innen sind es übrigens gewohnt, auf mehreren Niveaus gleichzeitig zu unterrichten, was auch durch unsere relativ kleinen Gruppen begünstigt wird. Der Einstieg ins Training ist deshalb jederzeit möglich.

Di 18:40 bis 19:25 Uhr Qi Gong (Rücken)
Di 9:45 bis 21:00 Uhr Selbstverteidigung

Mi 18:40 bis 19:25 Uhr Qi Gong (64er Form)
Mi 19:45 bis 21:00 Uhr Basis- und Formentraining

Fr 18:40 bis 19:25 Uhr Qi Gong (Seidenübungen und Zhuang Fa)
Fr 19:45 bis 21:00 Uhr Anwendungen und Formentraining

So 14:30 bis 15:15 Uhr Qi Gong (Klassiker)
So 15:30 bis 17:30 Uhr Schwert und Speer