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15 Jahre WuJia – Jubiläumsparty am 9. Februar 2019

Es war eine schöne und angemessene Feier. Geplant bis ungefähr 19:00 Uhr dauerte das kleine Event letztlich bis fast 23.00 Uhr – das ist schon eine Aussage für sich.

Trotz der Ferien war unser Zentrum “proppevoll“, wie der Berliner sagt. Sechs befreundete Schulen aus Berlin und Umgebung gaben sich – und uns – die Ehre, die hier auch genannt sein sollen:

Red Dragon Sportsclub e.V. Bernau – Leitung Dirk Ritt
Kunstkampfsport-Club e.V. Berlin – Leitung Stefan Buchhorn
Wen Wu Gesellschaft Sektion Berlin – Leitung Peter Thoß
Choy Lee Fut Chan Family Kung Fu – Leitung Dirk Staszak
Zi Wu Men Deutschland e.V. – Leitung Thomas Meewes
Chen Taiji Practical Method – Leitung Sven Gusowski

Besonders erwähnt werden soll die beeindruckend große Gruppe vom Red Dragon, die es sich nicht nehmen ließ, aus Anlass unseres Jubiläums eine kleine Show vorzuführen – nichts aufwendig Professionelles, sondern nur für unsere Feier eingeübt.

Ein Geschenk ganz anderer Art kam von Stefan Buchhorn, der sich im Internet unseres Logos bemächtigt hatte, um uns vier Jubiläumsshirts zu drucken.

Isabella Ferber und Martin Ruhland eröffneten den offiziellen Teil mit einem kleinen Löwentanz und die Paarungen Dennis Kannemann vs. Sayed Moballegh sowie Louis Barucker vs. Leonard Boerger führten den anderen Schulen vor, wie unser Tui Zhang funktioniert, was auf großes Interesse stieß. Am späteren Abend konnte man einige Schüler*innen anderer Schulen beim Probieren beobachten. Und zum Abschluss des offiziellen Teils – vor dem Essen, welches zum großen Teil von Taiji-Schüler*innen und Eltern spendiert wurde – lief der von Erik Hartmann gedrehte, geschnittene, vertonte und mit chinesischen Schriftzeichen unterlegte Film von unserer China-Reise 2018.

Das Wichtigste aber waren unzählige Gespräche in kleinen und größeren Gruppen, die auch Weiterungen haben werden. Am 1. Mai wird erstmalig in der Wushu-Geschichte dieser Stadt ein Wertungsrichtertreffen stattfinden, an dem mehr als eine Schule teilnimmt – fünf verbindliche Anmeldungen liegen bereits vor.

China I

Liebe Daheimgebliebene, liebe China-Interessierte,

wir sind pünktlich am 4.10.2018 vormittags in Beijing gelandet und dann von einem gecharterten Bus in den Dong Cheng Bezirk gefahren worden, der den östlichen Teil der Innenstadt bildet und seit mehr als 10 Jahren eine Partnerschaft zum Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf pflegt.

Unser Hotel liegt absolut zentral, sodass wir noch am selben Tag einen langen Spaziergang durch den Bei Hai Park machen konnten, der nordwestlich an die Verbotenen Stadt angrenzt. Das war auch nötig nach dem langen Sitzen im Flugzeug. Wie aus dem Nichts fingen wir an einer bestimmten Stelle des Parks an, in „normaler“ Bekleidung unsere Formen zu laufen, und hatten schnell chinesisches Publikum.

Den Abend haben wir dann bei einem Essen in einem Spezialitätenrestaurant aus Xinjiang (Nordwest-China) ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen ging es in die Verbotenen Stadt – Näheres dazu, wenn wir zurück in Berlin sind; es war wirklich beeindruckend. Aber vor dem Eintritt mussten wir den „Platz vor dem Tor des himmlischen Friedens“ überqueren (der hierzulande fälschlicherweise immer als „Platz des himmlischen Friedens“ bezeichnet wird); dieser Platz vor dem Eingang zur Verbotenen Stadt (Tian An Men = Tor des himmlischen Friedens) und zwischen der Großen Halle des Volkes (chinesisches Parlament) und dem Militärmuseum fasst eine Million Menschen – und war besonders geschmückt zur Feier des Nationalfeiertages am 1. Oktober (1.10.1949 = Gründung der Volksrepublik China).
5.10.18 Nationalfeiertag in Beijing: auf dem Platz vor dem Tor des himmlischen Friedens

Nach dem Besuch der Verbotenen Stadt gab’s dann die berühmte „Pekingente“ in einem bekannten Restaurant der Stadt Beijing. Da noch Zeit war, haben wir dann Hutong besucht, einen neuerrichteten, aber traditionellen Stadtteil der Hauptstadt, der hauptsächlich dem Kunsthandwerk, der Kunst und dem Kunsthandel dient – und da wurden dann schon ein paar Mitbringsel für zuhause gekauft.

Um 20:00 Uhr Ortszeit ging es per Bahn ins etwa 700 km entfernte Zhengzhou (Hauptstadt der Provinz Henan) – in knapp 2,5 Stunden ohne Zwischenstopp mit rund 300 Stundenkilometern, und von da aus per Bus nach Wuzhi – unserem „Hauptsitz“.

Der dritte Tag war ein Ruhetag – naja, oder so ähnlich:

Unser Morgentraining im Park fand neben den Schülergruppen unseres Reisebegleiters Cheng Lijun statt – nach herzlicher Begrüßung – und wurde nach etwa 15 Minuten unterbrochen: es erschien das neue Familienoberhaupt der Chen-Familie (wie Chen Taiji) auf Kurzbesuch, und so gab es spontane „Kurz“-Vorführungen nicht nur von den chinesischen Schülern, sondern auch von uns – und von ihm. Danach blieben noch weitere 15 Minuten Trainingszeit.

Das Mittagessen in einem traditionellen Huoguo-Restaurant (Feuertopf) beendete den Vormittag.
6.10.18 Mittagessen: traditioneller Huoguo

Am Nachmittag war eine Wushu-Show in der Schule von Cheng Lijun angesetzt, die nur von seinen Schülern und uns ausgerichtet wurde (für uns ungeplant), und immerhin zwei Stunden gedauert hat.

Nach einem Kurzaufenthalt im Hotel ging’s dann zu einem Familienessen, das Cheng Lijun nachträglich zum Mondfest ausrichtete, und zu dem außer der eigenen Familie nur wir eingeladen waren (wir haben knapp die Hälfte der Anwesenden gestellt). Dieses Familientreffen wurde nach umwerfendem Essen gekrönt durch die Darbietung von zwei entsprechend geschulten Familienmitgliedern aus dem Repertoire der „Pekingoper“ – faszinierend.

Den Sonntag haben wir dann mit einem Besuch im großen buddhistischen Tempel in der Stadt Jiaozuo verbracht. Beim anschließenden Essen in einer Landgaststätte unter freiem Himmel (in der Stadt) fehlte der Tee. Der Anruf von Cheng Lijun bei einem befreundeten Teehändler führte zunächst dazu, dass eben dieser Teehändler (den ich kannte), aber zusätzlich auch ein Porzellanhändler und der Sohn des Bürgermeisters von Wuzhi vorbeischauten.
7.10.18 Aufstieg im Tempel zur Halle der 1.000 Buddhas

Nach dem Essen besuchten wir dann mal kurz den Porzellanhändler (1 Stunde) und dann den Teehändler (1 weitere Stunde), bevor wir dann einen der beiden Künstler vom Vorabend aufsuchten, der auch Taiji-Meister ist (was er auch zeigte – ich musste dann auch ran), und außerdem Kalligraphiemeister; wir werden einige eigens an diesem Tag gefertigte Kalligraphien mit nach Berlin bringen (das waren dann nochmal 1,5 Stunden).

Zurück in Wuzhi waren wir froh, nach einem einfachen Essen auf der Straße ins Bett fallen zu dürfen – zumal es am 8. Oktober dann früh raus ging – ab nach Xian; aber davon mehr beim nächsten Bericht.

Gruß aus China

China II

Am frühen Morgen des 8. Oktober haben wir das Wei Lai Hotel in Wuzhi verlassen. Da waren wir schon mehrfach – aber nun zum letzten Mal. Doch davon später.

Zum zweiten Mal sind wir mit dem Hochgeschwindigkeitszug unterwegs – diesmal in 2,5 Stunden von Zhengzhou nach Xian; dafür haben wir früher in der „Holzklasse“ 12 Stunden gebraucht. Xian ist das Tor zur Seidenstraße und seit mehr als 2.000 Jahren damit die Verbindung von China nach Westen. Eine gewaltige Stadt mit hochmoderner Logistik und vielen Hochhäusern, die aber alle außerhalb der historischen Stadtmauer liegen. Die hat eine Länge von fast 15 km und ist ebenfalls über 2.000 Jahre alt.

Gleich am Ankunftstag sind wir zur Großen Wildganspagode gefahren, einem buddhistischen Zentrum aus der Zeit, in der der Buddhismus aus Indien nach China kam – das war im 1. Jahrhundert. Die Pagode ist nicht nur Tempel, sondern umfasst auch ein Museum und eine buddhistische Bildungsstätte.
Um die Pagode herum haben die Chinesen eine Art Eventzentrum gebaut, welches der Tang-Dynastie gewidmet ist. Die Tang-Zeit vor 1.200 bis 1.500 Jahren war von relativ langen Friedensperioden im Wechsel mit militärischen Erfolgen sowie von wirtschaftlicher Prosperität, kultureller Blüte und vergleichsweise großer Freiheit geprägt. Xian hieß damals Chang An und war kaiserliche Hauptstadt.
Nach einem Imbiß haben wir im eigens errichteten Theater eine Show gesehen, die das Leben in der Tang-Zeit dokumentiert – natürlich farbenprächtig überzeichnet. Aber es kam noch besser: nach Einbruch der Dunkelheit gab es im Park der Anlage unmittelbar vor einem großen See (ich bin sicher, dass der da kürzlich noch nicht war) – der wiederum unmittelbar vor der Hochhaussilhouette des modernen Xian – eine weiter Show zum selben Thema, diesmal aber mit Kampfkunsteinlagen, traditioneller chinesischer Musik, Wasserspielen, Lasereinlagen und vielem mehr.
Dann wurde es langsam kühl und das Programm ging zu Ende – ab ins Hotel und dann schnell noch was essen.
Am nächsten Tag haben wir das Museum der Shaanxi-Provinz besucht, welches sich nicht nur der Tang-Dynastie widmet, sondern in diversen Hallen und Räumen Informationen über die unterschiedlichen Dynastien in dieser Provinz bietet. Besonders beeindruckend war, wie viele Chinesen sich an einem normalen Wochentag einen Museumsbesuch gönnen.
Aber irgendwann forderten die maltretierten Körper ihr Recht – im Museumsgarten wurde auf Wunsch unserer Schüler eine 20minütige Pause mit Qi Gong und vor allem Rückenschule eingelegt, natürlich hatten wir ruckzuck eine große Zuschauergemeinde um uns versammelt.

Dann ging es mit einem gecharterten Bus und einer jungen, sehr durchsetzungsstarken chinesischen Reiseleiterin zunächst zur Terracotta-Armee. Auch dieses Gelände ist seit einigen Jahren ausgebaut für die touristische Nutzung und lädt neben der Besichtigung der Terracotta-Soldaten und deren Pferden auch zu umfangreichem Shopping mehr oder weniger kultureller Devotionalien ein. Dem wurde dann auch weithin nachgekommen, bevor wir weiterfuhren zum Fuße des Huashan, des höchsten der fünf heiligen Berge Chinas.
Dort haben wir dann in einem islamischen Restaurant den 18. Geburtstag von Alexa gefeiert – mit Riesentorte, Kerzen, einem gemeinsamen Geschenk und wirklich gutem Essen.
Terracotta-Soldaten in Vitrine

Der nächste Tag war für mich eine Mischung aus Schockzustand und technischer Bewunderung:
Ich war schon mehrfach auf dem Huashan. Zur Talstation musste man schon immer mit einem speziellen Bus (gegen Bezahlung) 20 Minuten Serpentinen fahren – aber nicht 40 Minuten. Dann kam schon immer eine teure Seilbahnfahrt – aber nicht mit dieser funkelnagelneuen Riesenseilbahn. und dann musste man bis zum Tor eines alten daoistischen Tempels etwa eine Stunde unentwegt Stufen steigen, kurze und lange, niedrige und hohe, um dann den Punkt zu erreichen, von dem man alle fünf Gipfel relativ bequem erreichen kann. Eine wirklich anstrengende Tour, die so manchen überforderte.
Das gibt’s nicht mehr.
Die neue Seilbahn endet in einer eigens dafür gebrochenen, künstlichen Grotte unmittelbar unter dem ehemaligen Tempel, den es an dieser Stelle nicht mehr gibt – die ganze schwere Aufstiegstour ist entfallen, was den Besuch natürlich bequemer macht, aber damit auch die Besucherzahlen drastisch erhöht. Dem Berg hat das nicht gut getan. Die Atmosphäre, die ich noch erlebt habe, ist leider dahin. Trotzdem war es ein faszinierendes Naturerlebnis, mehr aber leider nicht mehr.

Zurück nach Xian. Dort angekommen bezogen wir wieder unser Hotel, um dann endlich die alte Stadtmauer zu erklimmen: mindestens 6-7 Meter hoch und selbst oben noch so breit, das man parallel Fußgängergruppen, Fahrradfahrer und große Elektromobile für 11 Personen sehen kann – und das in beiden Richtungen. Der Plan war, die gesamte Länge der Mauer mit einem solchen E-Mobil entlang zu fahren, und von dort aus die Altstadt zu bestaunen, die teilweise auch modern gestaltet ist, aber nicht so hoch wie außerhalb der Stadtmauer.
Aber gerade an diesem Tag gab es am Südtor eine Baustelle und der Rundverkehr war deshalb unterbrochen. Wir haben deshalb zu Fuß eine Besichtigungstour begonnen, die dann jäh endete: nachdem unser chinesischer Reisebegleiter Cheng Lijun lauthals über Hunger klagte (wir hatten kein Mittagessen), fiel dann auch den jungen Teilnehmern auf, dass ihnen der Magen in den Kniekehlen hing – also runter von der Mauer und erstmal essen. Es war ein traditionelles aber neu gebautes Restaurant mit Spezialitäten aus dem Westen Chinas in einem traditionellen, aber neu gebauten Viertel; das scheint in China jetzt Mode zu sein, ein schöner Kontrapunkt zu Modernität, quirligem Business und sehr hohen Häusern.

Nachdem wir unseren nun gesättigten chinesischen Reisebegleiter im Hotel abgesetzt hatten, sind wir dann aber noch los, um den islamischen Basar zu suchen, der die älteste Moschee Ostasiens umgibt, und den vor fünf Jahren weder Reiseagenturen noch Taxifahrer finden konnten (???) – wir haben ihn gefunden, oder besser: Erik hat ihn gefunden mittels Apple-Handy. Zu Fuß ging’s die knapp 2,5 km durch die modernen Teile der Altstadt, und dann rein ins Getümmel; gefühlt vier Stunden (ganz so viele waren es nicht) wurde nach Waffen, Kleidung, Markenfakes und vielem mehr gefahndet und auch mancher Abschluss gemacht, nach intensivem Feilschen selbstverständlich. Und dann wieder zurück ins Hotel, das wir gegen 23:40 Uhr erreichten.
Joanna und Tom vor der Abendsilhouette

Am nächsten Morgen ging’s dann wieder mit dem Hochgeschwindigkeitszug nach Zhengzhou und von dort mit einem privaten Bus zum Hotel nach Wuzhi, wo noch wesentliche Teile unseres Gepäcks zwischengelagert waren. Nach einem ortstypischen Eintopf (sehr lecker und sehr nahrhaft) sollte der Bus uns binnen anderthalb Stunden nach Jincheng bringen, weil wir an diesem Abend dort vom Bürgermeister zum Essen in einem 5-Sterne-Hotel eingeladen waren – doch der Tripp endete in einem vierstündigen Stau.

Gruß aus China

 

Schon seit Anfang des Jahres (2018) haben wir Gäste aus China in unser Trainingsangebot integriert: Meister Cheng Lijun (6. Duan Wushu) und Meisterin Bai Haiyan (5. Duan Wushu) kommen regelmäßig in unser Zentrum, um Qi Gong und Tai Ji Quan zu vermitteln – jeweils samstags ab 14:30 Uhr.

Tai Ji Quan im Chen-Stil – 48er Schwertform
5. Mai 2018 – Intensivseminar Teil 1
2. Juni 2018 – Intensivseminar Teil 2
Die Übungen werden im laufenden Training in den Monaten Mai und Juni wiederholt und verfeinert – jeweils sonntags um 15:00 Uhr

Trainerwochenende 10. bis 13. Mai 2018 in Quedlinburg

Sommerkurs Aspekte chinesischer Selbstverteidigung
26. Mai 2018  ab 14:30 Uhr – Tui Shou  – Anwendung zur Selbstverteidigung
23. Juni 2018 ab 14:30 Uhr – Anwendungen des Tai Ji Quan im Chen-Stil
21. Juli 2018 ab 14:30 Uhr – Einführung ins Qin Na Fa (Selbstverteidigungssystem)
25. August 2018 ab 14:30 Uhr – Qi und seine Anwendung zur Selbstverteidigung

Der Sommerkurs mit 4 Intensivseminaren kostet komplett 180 €, die Seminare können aber auch einzeln gebucht werden.

Berlin-brandenburgische Wushu-Meisterschaften 2018
am 9. Juni in Bernau (ganztägig)

Abschluss Trainingsjahr 2017/18
Samstag, 30. Juni 2018 ab 14:30 Uhr die Abschlussprüfungen

Am Sonntag, 1. Juli 2018 um 15:00 Uhr schließt sich dann unser diesjähriges Sommerfest an mit Graduierungen, Ehrungen und Auszeichnungen, natürlich mit diversen Leckereien und kühlen Getränken (Kaffee und Tee gibt’s auch) und mit Programm:

15:00 Beginn, Begrüßung
15:20 Vorführung Shao Lin Kampfkunst
16:00 Tui Zhang Demonstrationskämpfe für Kinder
anschließend: Schnupperkurs Tui Zhang
16:45 Vorführung Tai Ji Quan
17:00 Einführung ins Qi Gong mit Vorführung
und Einbindung von Interessenten
17:50 Einführung in die chinesische Selbstverteidigung
mit Einbindung von Interessenten
18:30 Graduierungen, Ehrungen, Auszeichnungen
19:00 gemütlicher Ausklang

Ostdeutsche Wushu-Meisterschaften 2018
am 8. September in Bernau
Schlachtenbummler nehmen wir gerne mit. Bitte kurz per Mail anmelden.

China-Reise 2018
vom voraussichtlich 7. bis 28. Oktober reisen wir mit einer 10köpfigen Delegation nach Zhengzhou in China, um dort zu trainieren und am internationalen Shaolin-Wettkampf teilzunehmen, der dort vom 18. bis 20. Oktober ausgetragen wird.

Zusätzlich haben wir für die drei Wochen in China ein attraktives Reiseprogramm entworfen. Die zu erwartenden Temperaturen werden deutlich weniger heiß sein als im Sommer und damit für alle Aktivitäten recht angenehm.

Als Highlights stehen in Beijing der Besuch der Großen Mauer und anderer wichtiger Sehenswürdigkeiten an, natürlich auch eine Intensiv-Tour im Shaolin-Tempel und der Besuch der Terrakotta-Armee in Xian.

Alle Schüler und Studenten unseres Teams erhalten von uns eine offizielle Bestätigung, dass sie Teil der Wettkampfmannschaft sind, um damit eine Schulbefreiung bei der Schulleitung beantragen zu können.

Wir werden via Internet von unserer Reise berichten.

Tai Ji Quan im Chen-Stil – Speerform
– hier müssen wir mindestens 1 Jahr Taiji-Training voraussetzen! –
3. November 2018 ab 14:30 Uhr – Intensivseminar Teil 1
24. November 2018 ab 14:30 Uhr – Intensivseminar Teil 2

Trimesterprüfungen
(Sa) 8. Dezember 2018 – ab 14:00 Uhr

Sommerfest 2014
So, 29.06. & So, 06.07. 2014

Das war dieses Jahr schon was besonderes: wir haben im Zentrum gefeiert und durften erstmalig den Garten nutzen, wir hatten Livemusik dabei (von eigenen Schülern), was sich sicher ausbauen lässt, und wir haben  Neuerungen eingeführt – neben dem internen Tui Zhang Wettkampf gab es auch einen internen Formenwettkampf mit Medaillen für die jeweiligen Kategorie-Sieger; und wir haben die Pokale für den Schüler und die Schülerin 2013/14 vergeben.

Nachzutragen bleibt übrigens auch noch, das Lina und Isabella selbstverständlich ihren Chinesisch-Test bestanden haben; die genauen Ergebnisse diskutieren wir dann nach den Herbstferien, aber beide Arbeiten haben deutlich gezeigt, dass die zwei Verständnis für die chinesische Sprache entwickelt haben. Das sollte eigentlich auch noch auf dem Sommerfest bekannt gegeben werden.

Es war – wie lange angekündigt – das Sommerfest unseres 10jährigen Schuljubiläums. In der Folge brauchte diesmal niemand Eintritt zu bezahlen und auch keine Startgebühren für die Wettkämpfe. Wir haben uns über die zahlreichen Besucher gefreut und bedanken uns noch einmal bei allen Helfern für’s Grillen oder Kuchenbacken oder Auf- und Abbauen usw. und bei unseren Schülerinnen und Schülern – soweit sie da waren – für ihre Leistungen.

Hier die Ergebnisse:

Formen

  • José-Luis Amsler, 1. Platz Tong Bei Quan
  • Florian Ferber, 1. Platz Shaolin Chan (weniger als 1 Jahr Training)
  • Isabella Ferber / Nathalie Schirra, 1. Platz Waffenformen
  • Erik Hartmann, 1. Platz Shaolin Chan (mehr als 1 Jahr Training)
  • Felix Kromrey, 1. Platz Qi Xing Quan / San Di Quan
  • Charlotte Krusche, 1. Platz Xiao Pao Quan
  • Martin Ruhland, 1. Platz Luo Han Quan
  • Tom Schütt, 1. Platz Lian Huan Quan

Tui Zhang

  • Isabella Ferber / Charlotte Krusche, 1. Platz Gruppe B (Mädchen)
  • Felix Müller, 1. Platz Gruppe C (Jungen über 12 Jahre)
  • Tom Schütt, 1. Platz Gruppe A (Jungen unter 12 Jahre)

Auszeichnungen

  • Isabella Ferber, Schülerin des Jahres 2013/14
  • Erik Hartmann, Schüler des Jahres 2013/14

 

Osterlager 2014
Fr, 11. April bis Mo, 21. April 2014

Diesmal war alles dabei – vom Schnee- und Hagelfall bis zu strahlendem Sonnenschein mit Mittagessen im Freien, übrigens alles an einem Tag.

In der Sporthalle, die wir zeitweise genutzt haben, gab es auch eine (neue) Bühne, die wir mitnutzen konnten, um für Shows zu trainieren.

Familie Hartmann stellte den jüngsten und den ältesten Teilnehmer (das kommt auch nicht so oft vor), und die Stimmung war durchgängig entspannt.

Irgendwann nach dem Sommer werden wir auch noch Fotos von diesem Trainingslager veröffentlichen.

Xin Nian Cup 2014
Sa, 01. März 2014 – ganztägig

Wir haben das zweite Mal an diesem Turnier teilgenommen, das dieses Jahr etwas kleiner war als letztes. Wir haben uns diesmal besser vorbereitet und mehr um unsere eigenen Starter gekümmert – wir haben dieses Jahr 1,5 statt 4 Wertungsrichter gestellt. Im Ergebnis haben wir dieses Jahr auch (noch) besser abgeschnitten als letztes Jahr. Wir haben 4 erste, 2 zweite und 7 dritte Plätze errungen – bei 21 Starts.

Die Atmosphäre des Turniers war gut und wir werden nächstes Jahr voraussichtlich auch wieder teilnehmen. Verbesserungspotential gibt es aber nicht nur bei uns. Das Starten auf drei Flächen, Aufwärmen, Siegerehrungen und spielende Kinder zur gleichen Zeit in ein und derselben Halle ist sehr unruhig. Und das Wertungssystem ist auf jeden Fall ausbaufähig.

Nichts desto trotz war es ein gelungener Tag und wir freuen uns aufs nächste Mal. Bis dahin stehen allerdings noch eine Reihe Ereignisse im Raum: Osterlager, Sommerfest mit internem Wettkampf, Turnier in Bernau, …

10jähriges Jubiläum
16. Februar 2014 – ganztägig

An diesem Tag gab es Prüfungen im Qi Xing Wu Shu, eine Dokumentation unserer Chinareise 2013, einen Vortrag von unserem Meister mit dem Titel “Mystik, Esoterik, Spiritualität” sowie einen workshop zu dem Thema “Ideen für die nächsten 10 Jahre”. Der Tag war aus unserer Sicht ein voller Erfolg und stimmt uns positiv für das vor uns liegende Jahr. Die Ergebnisse des Workshops sichten wir gerade, um zu einem späteren Zeitpunkt erneut mit Euch in eine Diskussion zu treten.

Mit all dem haben wir begonnen unser 10jähriges Schulbestehen zu feiern. Und dies wollen wir das ganze Jahr über mit verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen auch weiterhin tun.