Shao Lin Quan


Die Kampfkunst der Shaolin-Mönche basiert auf der buddhistischen Tradition des Chan, in der verschiedene indische und chinesische Lehren zusammengefasst sind. Das Prinzip der Achtsamkeit ist seit 1.500 Jahren die Grundlage des Shao Lin Quan.

Körperliche Fitness, bescheidene Lebensweise und ein friedfertiger Geist sind Voraussetzung für das Erlernen dieser ungeheuer vielfältigen Kunst, die Grundlage fast aller ostasiatischen Kampfkünste ist.

In den Basistechniken werden grundlegende Bewegungsabläufe trainiert. Eine Vielzahl von Formen (Taolu) schulen Körper und Geist. Waffenlose Selbstverteidigung, traditionelle Tierstile sowie der Kampf mit traditionellen Waffen, die meist aus landwirtschaftlichen Werkzeugen oder Jagdwaffen entwickelt wurden, stellen hohe Ansprüche an Trainingseinsatz und Willen.

San Shou ist die hohe Schule des Vollkontaktkampfes mit allen Körperteilen und Techniken fast ohne Schutzausrüstung (Handschuhe, Zahn- und Tiefschutz sind erlaubt) und dem Anspruch, den Gegner klar zu beherrschen und zu besiegen, ohne in ernsthaft zu verletzen.

In unserem Zentrum bleibt die Ausbildung authentisch – unsere Wettkampferfolge und ein regelmäßiger Austausch mit chinesischen Meistern in den letzten 20 Jahren sowie zahlreiche Trainingsaufenthalte in China tragen dazu bei.

Zur traditionellen Ausbildung gehört auch, dass in unserem Zentrum niemand eine Zweikampfausbildung erhält, der sich nicht dafür qualifiziert hat.

Unsere Trainer*innen sind es übrigens gewohnt, auf mehreren Niveaus gleichzeitig zu unterrichten, was auch durch unsere relativ kleinen Gruppen begünstigt wird. Der Einstieg ins Training ist deshalb jederzeit möglich.

San Shou


Freie Hand – oder chinesisch San Shou – ist die Bezeichnung für die traditionelle Kunst des waffenlosen Freikampfes in China: man hat quasi “freie Hand”, wie man auch bei uns sagen würde. Die traditionelle Form erinnert an echtes Muay Thai (Thaiboxen), wird ohne Schutzausrüstung ausgeführt und erlaubt unter anderem auch den Einsatz von Knie und Ellenbogen – setzt sich aber von den modernen Mixed Martial Arts (MMA) deutlich ab. Denn das Ziel ist der Sieg über den Gegner, ohne diesen ernstlich zu verletzen.

Die moderne Wettkampfform San Da (freies Schlagen) – auch als chinesisches Boxen bezeichnet – ist der Vollkontaktzweikampf, der in China eine ähnliche Bedeutung hat wie hierzulande Fußball. Die Kämpfer beschränken sich auf Fäuste und Beine sowie Würfe und Hebeltechniken – und sie tragen zunehmend verschiedene Formen von Schutzausrüstung, was weder die Entwicklung der Techniken fördert, noch die des Charakters.

Nach den Richtlinien unseres Meisters gehören äußere Abhärtung (Sam Sim) und innere Abwehr (Eisenhemd Qi Gong) ebenso zur Ausbildung eines San Shou Kämpfers wie Kraft, Ausdauer und Meditation – und die Übernahme der Verantwortung für den Gegner – im Wettkampf wie im richtigen Leben:

Die höchste Form des Kampfes ist es, nicht zu kämpfen!

San Shou Training setzt das Erreichen des Tudi-Grades (Shao Lin oder Tai Ji) bzw. die 4. Stufe des Qi Xing Wushu (orangene Schärpe) voraus.

Trainingszeiten


Di 17:00 bis 18:35 Uhr Shao Lin Quan – Basis I + II
Di 18:45 bis 19:25 Uhr Shao Lin Quan – Formentraining
Di 19:30 bis 20:15 Uhr Shao Lin Quan – Tui Shou
Di 20:20 bis 21:05 Uhr Qin Na Fa Selbstverteidigung

Do 17:00 bis 18:35 Uhr Shao Lin Quan – Langstock I + II
Do 18:45 bis 19:25 Uhr Shao Lin Quan – Kampfperformances
Do 19:30 bis 20:15 Uhr Shao Lin Quan – innere und äußere Kraft
Do 20:20 bis 21:05 Uhr San Shou (Vollkontakt)

2. So 16:25 bis 17:10 Uhr Schwert U13/U18
3. So 15:35 bis 17:10 Uhr Waffentraining intensiv ab 17 Jahre
4. So 16:25 bis 17:10 Uhr Säbel U13/U18

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